1. Konsequente Zielorientierung
Am Anfang steht eine Vision. Bündelt man diese Vision, teilt sie auf und betrachtet sie realistisch, kristallisieren sich die langfristigen Unternehmensziele heraus. Der Weg sie erreichbar zu machen geht über spezielle Analysemethoden, über die Entwicklung der Unternehmensstrategie bis zur Integration aller Ressourcen auf der operativen Ebene in dem Prozess zur Zielerreichung.
Einige der benötigten Assets hierfür sind:
- Vision
- Strategische Ziele
- Unternehmensentwicklungsplan
- Jahresziele
- Balanced Scorecards
- Zielentfaltungsprozess bis zur operativen Ebene
- Management Information System / Cockpit
- Abweichungsmanagement
- Operatives Führen mit Zielen und entsprechende Führungsinstrumente
- Jahres- und Mitarbeitergespräche
- Rahmenbedingungen wie Arbeitszeit- und Entgeltmodelle
- u.a.
Durch die konsequente Zielorientierung erreichen Sie eine hohe Effektivität.
Der Zielerreichungsgrad ist deutlich besser, der direkte Umsetzungsaufwand deutlich niedriger. In einem unserer Projekte hat die Geschäftsführung den Führungsaufwand vor Einführung und 3 Jahre nach Einführung der zielorientierten Unternehmensführung erfasst. Bei einem Firmenwachstum deutlich über dem Branchenwachstum wurde der Führungsaufwand um 47,8% reduziert, gleichzeitig stieg die Effektivität der Mitarbeiter sowie der Zielerreichungsgrad des Unternehmens. Die Führungskräfte konnten zusätzliche Projekte übernehmen.
2. Kompromisslose Prozessorientierung
Alle Unternehmensprozesse dienen einzig dazu, die Unternehmensziele zu erreichen. Was nichts nützt, wird nicht gebraucht.
Entsprechend sind die Unternehmensprozesse, beginnend bei Marketing, Vertrieb, Entwicklung, Leistungserstellung, Service usw. auf ihre Effektivität und Effizienz zu untersuchen. Gegebenenfalls zu verbessern. Dies gilt auch für die Führungsprozesse, Innovations- und Verbesserungsprozesse, das Projektmanagement und anderes. Ein aktives Rollenmodel ersetzt die üblichen verstaubten Rollenbeschreibungen, bildet einerseits die Grundlage für das Entgeltsystem, andererseits für das Kompetenzmanagement und die Personalentwicklung. An messbaren Zielen ausgerichtete Teamarbeit ist zentrales Element der Arbeitsorganisation.
Dies bedeutet u.a.:
- Zielorientierung und Messbarkeit des Erfolges auf jeder Unternehmensebene
- Optimierte und dokumentierte Abläufe
- Prozessintegration über Systemgrenzen hinweg
- Eine prozessunterstützende Aufbauorganisation
- Effektive Führungs- und Informationsprozesse
- Wirkungsvolle Teamarchitektur
- Durchgängige Methoden und Standards
- Ideenmanagement und kontinuierliche Verbesserung
- Wirkungsvolles Kompetenz- und Wissensmanagement
- Flexibilisierungskonzept
- Realisierung von Prinzipien aus Lean Production und Lean Management
- Anforderungsorientiertes Personalmanagement
- u.a.
Alle Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens entstehen durch seine Prozesse. Die Optimierung und kompromisslose Ausrichtung der Prozesse auf Kunden und den Output, welchen sie erreichen wollen, ist eine ständige Aufgabe.
Mit unserem System der Prozessoptimierung werden die Grenzen zwischen den einzelnen Abteilungen mit den engen Hierarchie- und Zuständigkeitsbeziehungen überwunden. Jeder Mitarbeiter soll mitdenken, wie seine Arbeit besser, kostengünstiger, schneller und effektiver erledigt werden kann. Vernetztes Denken wird angeregt und in die Organisation miteingebunden.
Die kompromisslose Prozessorientierung ist heute unverzichtbarer Bestandteil einer modernen Betriebsführung um im nationalen, wie auch internationalen Wettbewerb bestehen zu können.
3. Leistungsfördernde Werteorientierung
Warum setzen wir uns heute mit Unternehmenswerten auseinander?
- Die Dynamik des Marktes erfordert erweiterte Handlungsrahmen und Verantwortungsspielräume für den Einzelnen. Das bedeutet allgemeinere Orientierungen, wie die Dinge zu tun sind und mehr Entscheidungsverantwortung des Einzelnen bei der Umsetzung. Enge Vorgaben oder ausführliche Handlungsrichtlinien reichen nicht aus.
- Wenn Führungskräfte und Mitarbeiter sich der Unternehmenswerte klar sind, können sie selbst prüfen, ob sie
- auf die richtigen wie auch wichtigen Dinge Wert legen,
- den Anforderungen der Kunden, der Ziele und des Umfelds gerecht werden.
Was sind „Werte“?
- Werte bringen – allgemein – zum Ausdruck,
- Was den Menschen wichtig ist.
- Worauf sie Wert legen – und worauf nicht.
- Jede Person, Familie, Gesellschaft hat Werte. Auch wenn sie dies negiert.
- Werte können und sollen Orientierung geben.
- Die Summe aller gelebten Werte macht beim Einzelnen seine „Persönlichkeit“ aus, beim Unternehmen bilden sie zusammen mit abgeleiteten Normen und Standards die Unternehmenskultur.
- Die kontinuierliche Orientierung an den eigenen Werten macht das Zusammenarbeiten im Unternehmen berechenbar.
- Berechenbarkeit schafft Vertrauen.
Worauf nimmt die Unternehmenskultur Einfluss?
- Das Ausmaß der Motivation, das Engagement von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.
- Den Grad der Identifikation mit dem Unternehmen.
- Die Art und Weise, wie wir miteinander und auch mit Kunden und Lieferanten umgehen.
- Die Art und Weise, wie wir mit Veränderungen umgehen.
- Das Ausmaß der Innovationsbereitschaft.
- Die „Schlagkraft“ des Unternehmens.
Unsere Herausforderung ist es, die Werte Ihres Unternehmens zu einem einzigartigen Erfolgsfaktor zu machen.
Spitzenleistungen setzen neben der Ziel- und Prozessorientierung einen positiven, leistungsbejahenden Grundkonsens voraus. Gelebte Unternehmenswerte sind der geistige Treibstoff, der zum Erfolg verhilft.